Doorgaan naar hoofdcontent

Neonazis geben Teilnahme an G20-Protesten zu

#Politik  Exklusiv: Neonazis geben Teilnahme an G20-Protesten zu

Linke oder rechte Steinewerfer? Das lässt sich ohne Abzeichen, Buttons oder andere Merkmale kaum erkennen.
Linke oder rechte Steinewerfer? Das lässt sich ohne Abzeichen, Buttons oder andere Merkmale kaum erkennen.
Foto: imago/Christian Mang
  • Zwei Neonazi-Gruppen geben Beteiligung an G20-Protesten zu
  • Eine äußert Verständnis für Gewalt gegen Polizisten
Die Gewalttäter hätten sich wie Neonazis verhalten, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maiziére noch kurz nach den Krawallen in Hamburg am Rande des G20-Gipfels. Gemeint waren damit die vermeintlich linken Randalierer, die laut Versicherungen einen Sachschaden von rund zwölf Millionen Euro versursachten.
Nun wird klar, dass sich tatsächlich Neonazis unter die hauptsächlich eher linken Demonstranten gemischt haben. Thüringen24 liegen exklusiv zwei Bestätigungen von rechtsextremen Gruppen vor, dass ihre Mitglieder sich an den Anti-G20-Protesten beteiligt und zum Teil auch Sympathien für die gewalttätigen Ausschreitungen haben.

Neonazis wollen Thema „Antikapitalismus" besetzen

Laut dem rechtsextremen „Antikapitalistischen Kollektiv" (AKK) hätten „mehrere Gruppen" an den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg teilgenommen. Beim AKK handelt es sich laut dem baden-württembergischen Verfassungsschutz um ein Bündnis, „welches ein Sammelbecken für verschiedenste rechtsextremistische Gruppierungen und Einzelpersonen ist".
Besonders aktiv sei es im Themenfeld Antikapitalismus, das die Öffentlichkeit bisher hauptsächlich mit dem Linksextremismus verbunden habe. „Erstmalig ist das AKK nach eigenen Angaben bei den Protesten gegen die Eröffnung des Neubaus der Europäischen Zentralbank im März 2015 in Erscheinung getreten – diese wurden vorrangig von Linksextremisten getragen", teilt der Verfassungsschutz weiter mit.
Wie viele Mitglieder dieser rechten Gruppierung bei den Protesten und Krawallen in Hamburg am Rande des G20-Gipfels dabei waren, ist unklar. Jedoch berichtet ein Journalist im Interview mit dem SWR, dass er „mehr als 70 Mitglieder von rechtsradikalen Organisationen zweifelsfrei identifizieren" konnte. Auch die Hamburger Morgenpost berichtete von rechten Parolen aus Reihen der Randalierer. Das Bündnis hat laut dem Verfassungsschutzbericht von 2016 Ableger in Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen.

Verständnis für Angriffe auf Polizei

Ähnlich wie das „Antikapitalistische Kollektiv" hatte auch die Jugendorganisation der NPD, die „Jungen Nationaldemokraten" (JN), zum Protest gegen den G20-Gipfel aufgerufen. Ein Video zeigt etwa, wie Mitglieder der JN teils vermummt ein Anti-G20-Banner an einer Autobahn anbringen. Zwar bestätigt die JN die Teilnahme an den Protesten, will aber nicht verraten, an welchen Aktionen und Demonstrationen ihre Mitglieder genau teilnahmen.„Aufgrund der derzeitigen Ermittlungen und der massiven Hetze gegen unsere Bewegung, können wir keine detaillierten Informationen zum Ablauf der Proteste und unserer Beteiligung geben. Die Gemengelage lässt es einfach nicht zu, dass wir Aktionen offenlegen können", schreibt die JN auf Anfrage von Thüringen24.
Nur von „militantem Protest" distanziert sich die Jugendorganisation der NPD. Anders sieht das beim AKK aus. Dort distanziert man sich nicht von der Gewalt und schreibt auf Anfrage: „Die meisten unserer Aktivisten verstehen es, wenn man nach Angriffen der Staatsbüttel nicht mehr friedlich bleibt." Auch sei es „in Anbetracht der systemischen Gewalt, eben insbesondere durch die G20 mit verursacht, für mich zumindest verständlich, dass nicht alle nur noch friedlich im vom System gesteckten Rahmen demonstrieren wollten und wollen", schreibt ein Mitglied vom rechtsextremen „Antikapitalistische Kollektiv".

Rechter Aufruf zum G20-Gipfel: „Bonzenviertel" sollen abgewertet werden

Im Internet warben zuvor verschiedene Organisationen auch unter dem Hashtag #77HH. Wofür der Hashtag genau steht, wollten sie nicht verraten, doch vermutlich stehen die Zahlen für den 7. Juli – den Tag, als der Protest eskalierte – und die Buchstaben als Abkürzung für die Hansestadt Hamburg. Auf einem Aufkleber der Rechten wird sogar explizit zur Gewalt aufgerufen und gefordert: "Bezahlbaren Wohnraum schaffen – Bonzenviertel abwerten". Am Freitagmorgen zog eine größere Gruppe Vermummter durch die Elbchaussee und setzte zahlreiche Autos in Brand. Ob unter den vermeintlich Linksextremen auch rechte Randalierer waren, ist unklar.

Video: Über diese Szenen vom G20-Gipfel redet Deutschland

Furcht vor der Verfolgung durch die Behörden

Die rechtsextreme Gruppe „Nordlichter" aus Schleswig-Holstein teilte zahlreiche Bilder des „Antikapitalistischen Kollektivs" gegen den G20-Gipfel in den sozialen Medien, will aber nicht bei Protesten dabei gewesen sein, da sie sich nicht mit „politischen Gegnern Schulter an Schulter stellen wollen". "Wir haben es bei der Propaganda im Voraus belassen", schreiben sie auf Anfrage von Thüringen24.
Sowohl die JN als auch das AKK fürchten sich nun vor der Strafverfolgung und wollten keine weiteren Details zur Teilnahme an den Protesten wie auch zu den konkreten Aktionen äußern.

Populaire posts van deze blog

Geert Mak Pleit Nu Voor Vriendschap met Rusland

Ik kwam zojuist mijn oude vriend, de bestseller-auteur en mainstream-opiniemaker Geert Mak in de regen op straat tegen. Na elkaar te hebben begroet, vertelde Geert mij dat hij van oordeel is dat Europa zo snel mogelijk met Rusland om de tafel moet gaan zitten, om de opgelopen spanningen te deëscaleren. De VS heeft heel andere belangen dan 'wij,' aldus Mak, die benadrukte dat de macht van 'onze' Atlantische bondgenoot ingrijpend aan het afnemen is. Kortom, ik hoorde wat ikzelf al enige jaren op mijn weblog schrijf. Opvallend hoe een Nederlandse opiniemaker binnen zo'n betrekkelijk korte tijd zo wezenlijk van oordeel kan veranderen.  Immers, Mak’s gevaarlijke anti-Rusland hetze was een treffend voorbeeld van zijn opportunisme. Mei 2014 beweerde op de Hilversumse televisie de zogeheten ‘chroniqueur van Amsterdam, Nederland, Europa en de VS,’ dat er sprake was van een 'Russische gevaar,’ aangezien ‘meneer Poetin’ aan ‘landjepik’ deed en dat de Russische president d…

America Has Been at War 93% of the Time Since 1776

America Has Been at War 93% of the Time – 222 out of 239 Years – Since 1776 By Washington's Blog Global Research, December 26, 2017 Washington's Blog 20 February 2015 Region:  Theme: 

Native American Rape Survivors

A sign marks the entrance to White Earth Indian Reservation in Mahnomen County, Minn. (J. Stephen Conn / CC 2.0) WHITE EARTH RESERVATION, Minn.—Candice (not her real name) awoke with a start. Someone was pulling down her sweatpants. It was a male friend. “Stop!” she shouted. He kept groping her. She kicked him and he fell off the bed. She dashed out of the bedroom, tripping and tumbling down the stairs. Gripped with fear, she heard his footsteps behind her in the dark and forced herself to stand upright as she staggered out to the porch. Candice was still intoxicated. She got into her car and drove into a ditch. A white police officer pulled up. She struggled to hold back tears as she told him about the attempted rape. All the officer saw was a drunk and disorderly Native American woman. He dismissed Candice’s report of sexual assault as a lie she had made up to avoid getting a DUI. He did not take her to the hospital for a forensic exam. The sexual assault was not recorded in his pol…